Da Grügelborn etwas abseits liegt vom Weltverkehr, war auch hier vom Krieg nicht viel zu merken.

Während der ersten acht Tage hörte man, besonders während der Nacht, ein fast ununterbrochenes Gerassel der in Hofeld durchfahrenden Militärzüge.

Es war den Grügelborner Bürgern auch häufig gegönnt, französische Gefangene zu sehen, da fast täglich solche Transporte die Strecke Saarbrücken - Bingerbrück passierten; namentlich im Herbste, zu welcher Zeit viele Leute von hier fast täglich an der Bahn weilten, um Kohlen auszuladen.

Besonders die Schulkinder erzählten immer mit Freuden: " Wir waren gestern an der Bahn und haben franz. Gefangene gesehen ".

Zu Beginn des Krieges hatten die Leute zweimal Gelegenheit, ein Luftschiff über Grügelborn zu sehen.

Als der siegreiche Vormarsch der deutschen Truppen zum Stehen kam, hörte man täglich den Donner der Kanonen. 

An manchen Tagen war es ein anhaltendes Rollen, gleich dem Donner eines herannahenden Gewitters.